Myofasciale Schmerztherapie

„Myofasciale Schmerztherapie“ ist ein komplexes Behandlungsangebot, ausgerichtet auf die tägliche Arbeit der Therapeuten mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Myofasciale Schmerztherapie ist der Basisbaustein und optimaler Einstieg in die „Synergistische Schmerztherapie“.

Triggerpunkte – eine Einführung

Triggerpunkte sind definiert als „Orte erhöhter Reizbarkeit im Gewebe, die bei Druck empfindlich reagieren und übertragene Schmerzen verursachen.“

Überlastungen und Störungen im Muskel- und Sehnengewebe begünstigen die Entstehung von Triggerpunkten. Diese führen zu Schmerzen und  Bewegungseinschränkungen. Die Schmerzen können oft auch entfernt vom Auslöser empfunden werden („Referred Pain“).

Interessanterweise stimmt die Lokalisation der Triggerpunkte in etwa 80% mit Akupunkturpunkten überein.

Die Skelettmuskulatur ist mit 40% Anteil am Körpergewicht das größte Einzelorgan des menschlichen Körpers. Es ist also nicht verwunderlich, dass Triggerpunkte für die meisten Beschwerden am Bewegungsapparat verantwortlich sind.

Kopf- und Rückenschmerzen sind oft von Triggerpunkten verursacht!

Fast jeder kennt Spannungskopfschmerzen  nach längerem Lesen, oder auch bei der Arbeit am PC. Die dafür verantwortlichen Triggerpunkte liegen meist im absteigenden Trapezius, sowie im Bereich der suboccipitalen Nackenmuskulatur. 

Bei Spannungskopfschmerzen im Bereich der Schläfe und des Auges finden wir oft Triggerpunkte in der Kaumuskulatur. Die Betroffenen knirschen auch meist in der Nacht mit den Zähnen. Neuere Untersuchungen zeigen dass auch viele Migräneattacken offensichtlich durch Triggerpunkte mitbedingt sind. 

Ein von Triggerpunkten ausgelöster Rückenschmerz kann ins Bein hineinstrahlen und einem von einem Bandscheibenvorfall hervorgerufenen Schmerz täuschend ähnlich sein.

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